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Nexus halten


11.04.2002
LB Baden-Württemberg

Die Analysten der Landesbank Baden-Württemberg stufen die Aktien von Nexus (WKN 522090) nach wie vor mit "halten" ein.

Als Systemanbieter für eHealth Lösungen entwickele und vertreibe die Nexus AG mit MedFolio ein medizinisch-klinisches Informationssystem für das Gesundheitswesen. Mit der Beteiligung an Inovit (55,3%) decke das Unternehmen mit INO-RMS den Bereich der Radiologie ab.

Sowohl mit den Umsatzerlösen von 15,1 Mio. Euro als auch mit dem negativen Jahresüberschuss von 2,2 Mio. Euro liege Nexus unter den mehrfach reduzierten Erwartungen der Analysten. Die Restrukturierung und vertriebliche Neuausrichtung des Servicebereichs Nexus.IT schreite trotz der erzielten Fortschritte offensichtlich mühsamer voran als erwartet. Der Umsatzbeitrag des Servicesegmentes sei mit 8,3 Mio. Euro entsprechend niedrig ausgefallen, was auch auf den deutlichen Mitarbeiterabbau um 27% zurückzuführen sei.


Im Bereich Healthcare Software habe sich neben den in laufenden Kundenprojekten und zahlreichen Neuentwicklungen gebundenen Mitarbeiterressourcen auch die politische Unsicherheit bezüglich der gesetzlichen Einführung der Fallpauschalen und deren Einführungsfristen negativ ausgewirkt. Die schwerpunktmäßig auf dem Kooperationspartner MDS Nordion basierende Internationalisierung entwickele sich angesichts der auf 2,3 Mio. Euro verdoppelten Auslandsumsätze überaus erfreulich.

Den 2.250 deutschen Krankenhäusern stünden deutliche Veränderungen bevor. Hierzu würden die "Nebenwirkungen" des im März 2002 beschlossenen Fallpauschalengesetzes zählen, das zu Wettbewerb unter den Krankenhäusern und zu zusätzlichem Kostendruck führe. Somit bedinge der schrittweise Wechsel von der Abrechnung nach Pflegesätzen auf die diagnosebezogene Fallgruppenabrechnung (DRG´s) entsprechende Vorleistungen bspw. in geeignete Softwarelösungen.

Zusätzlich dürften wettbewerbsinduzierte Kostensenkungsbemühungen auf die Entlastung des Krankenhauspersonals bei der täglichen nichtärztlichen Verwaltungsarbeit zielen, was gleichfalls in IT-Investitionen münden sollte. Mit MedFolio und den zahlreichen neuen Produkten sollte Nexus in den kommenden Jahren hiervon eine deutliche Belebung seiner Softwareumsätze verspüren. Wenngleich die Restrukturierungsmaßnahmen im Servicebereich auch im laufenden Jahr 2002 belasten dürften, gingen die Analysten, unterstützt vom positiven Finanzergebnis, von der Erreichung des Break-Even auf Jahresüberschussbasis im zweiten Halbjahr aus.

Auf dem aktuellen Kursniveau erscheine die Aktie ausreichend bewertet. Bis zu sichtbaren Absatzerfolgen der neuen Produkte und positiven Resultaten der Restrukturierungsaktivitäten sollten Neuengagements weiterhin zurückgestellt werden.

Die Einstufung mit "halten" für die Nexus-Aktie bleibt somit bestehen, so die Analysten der Landesbank Baden-Württemberg.




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